„Musik grenzt nicht aus!“

Die Ferienmusikwerkstatt – ein Beispiel für inklusive Bildungsarbeit und Generationen-Kultur


Die besondere Idee der Ferienmusikwerkstatt ist die Vielfalt und die Freiheit, ohne Begrenzungen durch Genres, Epochen, Niveaus oder Alterszugehörigkeiten gemeinsam Musik zu machen.

Diese Vielfalt spiegelt sich in dem beruflichen Hintergrund des Dozententeams wider: Komponisten, Instrumentalmusiker, Musik- und Tanzpädagogen sowie Instrumentenbauer ermöglichen die Beschäftigung mit Musik vom Mittelalter bis zu komplett neu erfundener Musik, von südamerikanischen Rhythmen über Klezmer bis zu Filmmusik, von Duos bis zu großen Ensembles.

Es gibt Kursangebote für die ganz Kleinen und solche, die speziell für Anfänger oder erfahrenere Musiker geeignet sind. Darüber hinaus gibt es aber auch Angebote, bei denen Teilnehmende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen, Kinder sowie Erwachsene aller Altersgruppen, zusammen musizieren, tanzen, improvisieren.

Aus dem vielfältigen Programm können bis zu vier Kursangebote gewählt werden, die sich jeweils über die gesamte Woche erstrecken und in der Regel mit einem Beitrag zum großen Abschlusskonzert enden. Es ist möglich, bei der Kurswahl Schwerpunkte zu setzen. Ebenso kann man für sich ein ganz gemischtes Kursprogramm zusammenstellen, an dessen Ende eine eigene Komposition, eine spannende Trommelaufführung, ein selbstgebautes Cajon und die Beteiligung an der großen Barockoper oder dem Minimusical stehen können. Zusätzlich zum täglichen Kursprogramm kann jeder, der Lust hat, abends am gemeinsamen Tanzen, Singen, Spielen, Musikhören oder an spontanen Ensembles teilnehmen.